1. Mai – 31. Juli 2016

GEGEN DEN STRICH
ACHIM FREYER 60 JAHRE ZEICHNEN

Zeichnen aus Wut Lust Rausch und Sucht
Zeichnen unmittelbar von Außen nach Innen nach Außen
Zeichnen von Licht Schatten Raum Klang und Stille
Zeichnen über das Sichtbare das voraussichtlich Einsehbare Erhellende

Achim Freyer, Meisterschüler von Bertolt Brecht, Regisseur und Theatermacher, Stifter, Mitglied der Akademien der Künste und Nestroy-Preisträger fühlt sich nicht nur auf den Bühnen der Welt wohl, sondern zeichnet und malt seit 6 Jahrzehnten. Die Ausstellung GEGEN DEN STRICH beleuchtet und reflektiert das kreative Schaffen des Künstlers in seiner Vielschichtigkeit.

Vernissage am Sonntag, 1. Mai 2016 um 17 Uhr
Begrüßung durch Achim Freyer persönlich

Beachten Sie unser Begleitprogramm zur Ausstellung mit Führungen und Vorträgen:

So.,  22.05.2016, 17:00 Lesung/Gespräch: Else Lasker-Schüler, VIELLEICHT IST MEIN HERZ DIE WELT, Gedichte, Prosa und Briefe. Gesprochen von Blanche Kommerell, mit Sebastian Kommerell. Eintritt: 10 Euro / 5 Euro erm. Um Reservierung wird gebeten.

Öffnungzeiten

60 Jahre Zeichnen - gegen den Strich
Führung durch die Sammlung

Öffnungszeiten und Führungen

KUNSTHAUS Achim Freyer Stiftung
Geöffnet: sonntags 15 – 18 Uhr
(Besichtigung der Sammlung nur mit Führung)

GALERIE im KUNSTHAUS
Geöffnet: sonntags 15 – 18 Uhr
sowie Mi – Fr nach telefonischer Voranmeldung
(Besuch der Galerie kostenlos)

Führungen durch die Sammlung finden jeden Sonntag statt.
Bitte reservieren Sie online.

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Das Kunsthaus der Achim Freyer Stiftung in Berlin

Das Achim-Freyer-Haus in Berlin-Lichterfelde ist ein Kunstort, der seinesgleichen sucht: ein Maler und Graphiker, der als Bühnenbildner und Regisseur weltbekannt ist, lädt die interessierte Öffentlichkeit in seine Privatvilla ein, einen Fachwerkbau von 1893, in dem er seit vierzig Jahren eine ganz persönliche Sammlung von Bildern und Objekten zusammengetragen hat. Er hat sie in aller Welt erworben und manchmal auch geschenkt bekommen, Arbeiten namhafter deutscher und ausländischer Meister des 19. bis 21. Jahrhunderts, denen sich Fundstücke auf Trödel- und andern Märkten gesellen, Volkskunst im weitesten Sinn des Wortes. Der Fachmann spricht von Art brut, Street Art oder Outsider Kunst.

Was die Museen nach Stilen, Zeitaltern und Ländern sorgfältig trennen – in diesem Haus ist es auf drei Stockwerken neben- und übereinander gehängt und wird dem Gast von kundigen Führern nach Herkunft und Bedeutung erläutert. Aber das ist nicht alles: im Erdgeschoß dieses einzigartigen Kunsthauses wechseln sich Verkaufsausstellungen ab, die einzelnen Malern und Graphikern gewidmet sind, von Zeit zu Zeit auch dem Hausherrn selbst, der auf diese Weise alte und neue Werke zugänglich macht oder Einblicke in seine Theaterarbeit gibt. Auch Arbeiten von Ilona Freyer, seiner frühverstorbenen ersten Frau, treten ins Blickfeld, jungen Künstlern gilt eine besondere Aufmerksamkeit; ein Veranstaltungsprogramm aus Lesungen, Konzerten, Gesprächsrunden ergänzt diese Initiativen. Die rechtsfähige ACHIM FREYER STIFTUNG, die alles dies trägt, hofft auf Zuwendungen von nah und fern.

Ein Künstler von Weltrang, der seinen Arbeiten für die Bühne die freie Arbeit in kleineren Formaten, auf Leinwand oder Papier, von jeher an die Seite gestellt hat, öffnet die Schatzkammern seines Hauses – auf ins Freyer-Haus in Lichterfelde!

Friedrich Dieckmann